BESUCH BEI ITALIENS FAHRRADINDUSTRIE

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Vom 10. bis 13. Februar tourten wir durchs winterliche Norditalien und besuchten sowohl Rahmenbauer, wie auch die zwei Stahlrohr-Hersteller Columbus und Dedacciai. Jeweils mit einem kurzen Abstecher zu deren Komponenten-Vertreiber Cinelli und Deda Elementi.

Bei Rewell-Titanium machten wir den Anfang. Seine Werkstatt liegt abseits des Verkehrs hoch in einem Skigebiet auf einem alleine stehenden Bauernhof, wo der Rahmenbauer gleich auch noch Esel und andere Tiere hält. In der Werkstatt, welche aus einem Raum besteht herrscht hektische Betriebsamkeit. Martin und sein Gehilfe produzieren im Jahr gegen die 300 Titanrahmen nach Mass. Sie schleifen sogar einen Teil der Rohre aussen auf einen kleineren Durchmesser (sogenannte Aussenkonifizierung) und biegen die Ketten- und Sattelstreben auf einer selbstgebauten Presse hydraulisch.

Nach 30 Jahren Rahmenbau gibt es einiges zu erzählen. Martin baut wie ich schon seit 30 Jahren Rahmen nach Mass. Wir verbrachten zwei spannende Stunden in seiner Werkstatt. Viele seiner Maschinen sind selbstgebaut oder optimiert. Es ist erstaunlich, wie er arbeitet (Die Heizung war an diesem Tag nicht aktiviert, die Aussentemperatur war ja nur etwa 0°). Viele seiner Lösungen sind über lange Zeit entstanden und weisen einen gewissen Kreativitätsfaktor auf.

Danach führte unsere Reise nach San Vito zu San Patrignano. Dort haben junge Menschen mit einem schwierigen Hintergrund die Möglichkeit, den Wiedereinstieg in das Leben zu finden. Unter Anleitung lernen sie vieles über den Rahmenbau, das Beschichten oder haben auch die Möglichkeit, in der Schreinerei zu arbeiten. Im Moment sind etwa 12 Jugendliche im Velobereich tätig und bauen Rahmen aus Alu, Carbon und selten aus Stahl.

Gianni Pegoretti (3. v.l. ein bruder von Dario Pegoretti) führte uns durch seine Fabrikation von Carbonrahmen. In das Eingliederungsprojekt integrierte junge Männer bauen unter seiner Führung die Carbonrenner und Mountainbikes. Ebenfalls werden defekte Carbonvelos anderer Marken repariert. In ihrer eigenen Beschichterei lackieren sie auch auf Auftrag für Fremde.

Es dauert eine ganze Weile bis es dann...

...so aussieht.

Na, wenn das mal keine Handarbeit ist. Ab und zu werden bei San Patrignano noch Alubikes geschweisst.

Am nächsten Morgen wurden wir von Dedacciai und Deda Elementi empfangen.

Die weiss eingeseiften Rohlinge werden gewogen, paarweise auf den Dorn gesteckt und dann per Hydraulikpresse durch die Matritze gedrückt. Fertig konifiziert kommen sie dann auf der anderen Seite heraus.

Ein bisschen was haben sie sogar an Lager, doch auch hier übernimmt Carbon aus Fernost die Überhand. Unser Rohrlager ist tatsächlich nicht viel kleiner.

 So sehen die Rahmen aus, wenn sie aus "Fern-Italien" kommen

Am Nachmittag ging's weiter zu Columbus und Cinelli.

Hier erhielten wir spannende Einblicke in die Qualitätssicherung der Stahlrohre von Columbus, die wir zum Teil für unsere Rahmen verwenden. Columbus prüft aus jeder Charge ein Rohr auf seine Zugfestigkeit, Sprödigkeit und Härte. Erreicht das Rohr die Vorgaben nicht, wird die ganze Charge nochmals thermisch nachbehandelt. Die Qualität der Arbeit und die Arbeitseinstellung der Mitarbeiter hat mich äusserst positiv überrascht. Der Vorarbeiter identifiziert sich sehr mit dem Betrieb und kennt alle Prozesse auswendig.

Die Zerreissprobe auf der Maschine. Bei über 6,5 Tonnen Zuglast riss das Rohr!

Abschliessend besuchten wir die Firma SILVA. Einst grosser Fabrikant von Anlötteilen für Stahlrahmen aller Art, sind sie heute führend bei den Lenkerbändern. Wir bekamen einige vielversprechende Muster zu sehen, die kurz vor der Markteinführung stehen. Leider alles noch ein bisschen geheim und darum war fotografieren verboten.

Die Reise hat uns vieles aus Norditalien näher gebracht und einiges erklärt. Das Herzblut ist noch an manchen Orten deutlich spürbar, die Frustration sitzt aber tief, dass der Weltmarkt und auch Italien sich sehr vom Stahlrahmenbau verabschiedet haben und das bauen von Rennvelos in Italien nur noch einen kleinen Stellenwert besitzt. Manch einer hat sich an die goldigen Zeiten erinnert und überall hängen Bilder von den guten Tagen in den 70iger 80ziger Jahren. Es fehlt den meisten an der Weitsicht, dass sie das Heft wieder selber in die Hand nehmen müssten und ihre Ideen und Ideale deutlicher oder sogar mit Vehemenz und Freude vertreten müssten.

Unsere nächste Reise wird uns  nach England führen, wo die Rahmenbauerszene stark lebt.

Randonneur Teil 3

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Es geht vorwärts.

Eine passende Sattelstütze aus Stahl ist gefunden und montiert wie auch die Bremsen von Mafac überarbeitet und optimal montiert.

 

Ledersattel, Schutzbleche, Mafac Bremsen und eine Pumpe für alle Fälle.

 

Die Huret Schaltung aus der Zeit und der von Stefan handgemachte Gepäckträger passen sich nahtlos ins Gesamtbild ein.

Es fehlt wirklich fast nur noch der Chrom und die Farbe...

Randonneur Teil 2

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Der Randonneur macht Fortschritte.

Ausfall Enden mit Ösen damit Schutzblech und Gepäckträger gut montiert werden können.

   

 Den Gabelkopf haben wir passend zu den handgefeilten Muffen ausgewähl. Die 531 Reynolds-Gabelscheiden passen perfekt in ihre Aufnahme.

 

Eine passende Gabel darf natürlich nicht fehlen, damit man...

...alles mal zusammenstellen kann. Für das biegen der Gabelscheiden haben wir extra eine neue Biegeform gebaut. So sind wir in der Lage, genau den vom Kunden gewünschten engen Radius ganz unten am Ende der Gabelscheiden zu biegen. Das ergibt bei einer Vorbiegung von mehr als 70mm eine Gabel, welche sehr gut auf Fahrbahnunebenheiten reagiert und passt bestens zum gesamten Erscheinungsbild.

  

Den Front-Träger haben wir der Neigung des Steuerrohr's angepasst und befestigen ihn unten auf den Canti-Sockeln. Das Vorderrad-Schutzblech können wir dann noch zusätzlich an der Oese am Träger befestigen.

 

Für den Dynamo aus der zeit haben wir ein Anlötteil (auch aus der Zeit) an die Sattelstrebe gelötet

Bald sind wir für die erste Probefahrt bereit!!!

Randonneur Teil 1

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Seit einiger Zeit ist in unserer Werkstatt ein Randonneur am entstehen. Im Auftrag eines Kunden bauen wir ein Fahrrad im Stile der französischen Rahmenbauer aus der Mitte des letzten Jahrhundert's. Das Ziel ist, ein fahrbares, in der Optik den Velo's von Alex Singer und Renè Herse nachempfundenes Traumstück zu bauen. Der Besitzer beabsichtigt, das Velo dann im Alltag oder auch auf Touren zu gebrauchen. Die Komponenten hat er die meisten über das Internet als New Old Stock oder in kaum gebrauchten Zustand zusammengesucht und mit Teilen aus meinem Lager ergänzt (Ja, ich habe doch tatsächlich noch ungebrauchte 650B Felgen  und TA Ritzel aus den 80'iger Jahren an Lager).

Als Rohsatz wurde ein 531 von Reynolds gewählt. Auch von diesem habe ich noch ca 60 Sätze Originalverpackt aus den 70'iger Jahren an Lager, gekauft vonFredy Rüegg.

Dieser Muffensatz wurde ausgewählt, aber viele Details geändert. Die Stege (Finnen) wurden entfernt, die Sitzstrebenaufnahmen an der Oberrohrmuffe wurden verschlossen und weggetrennt...

...sodass die Streben nun die Muffe umfassen können.Den Bremsgegenhalter haben wir passend zu den restlichen Elementen spezielll für diesen Rahmen entworfen und gebaut.

 So sieht das Ganze weniger verspielt, dafür dezenter und edler aus.

Der hintere Schaltzug wurde vom Unterrohr bis zur Kettenstrebe innenverlegt, und die Optik des Austritts den Muffen angeglichen. Umwerfer wie auch Wechsler werden von einem Schalthebel am Unterrohr rechts angesteuert wobei die 2 Kabel gleich nach dem Schalter in zwei in das Unterrohr verlegte Messing-Tunnels verschwinden. Den Ausgang der Hülle für den Wechsler hat Stefan im Stil der Muffen von Hand gefeilt.

Weiteres über den Randonneur gibt es später hier!

Handmade

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Ein Alltags Renner mit traditionell geradem Oberrohr, in gemuffter Bauweise und ausgesuchten Komponenten ist im Zeitalter der Carbonräder immernoch ein Hingucker.

Die Muffen sind aus rostfreiem Stahl und wurden von Hand geschliffen und poliert.

Die handgelötete Gabel fügt sich perfekt ins Erscheinungsbild.

Sattelrohr Muffe mit stumpf angelöteten Sattelstreben.

Dura Ace Schalt-Komponenten, Chris King Steuersatz und Naben, mit Mavic Open Pro Felgen eingespeicht.

Ein handgelöteter schmaler Gepäckträger für das nötigste, und Chromstahl Schutzbleche für die Alltagstauglichkeit.

Das Rad steht bei uns in der Ausstellung und kann jederzeit probegefahren werden.

Gerne bauen wir Dein individuelles Rad, viele Wünsche können realisiert werden, sodass es am Schluss Dein unverwechselbares Einzelstück ist.

3. Platz Beim Bike Lovers Contest

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Wir haben dieses Jahr am bike lovers contest teilgenommen und mit unserem Rad den dritten Platz belegt.

Ein Columbus Spirit Rohrsatz, stumpf gelötet und verputzt, haben wir mit einem Carbon Sattelrohr kombiniert. Das führt zu

einem für einen Stahlrahmen fantastisch tiefen Gewicht von 1550 Gramm. Bei der Steuergeometrie haben wir darauf

geachtet, ein agiles aber trotzdem angenehmes Lenkverhalten zu erreichen.

Aufgebaut ist das Rennrad mit einer Sram Red Gruppe, Sattelstütze, Vorbau und Lenker sind von Syntace.

Die Laufräder wurden mit Chris King Naben, DT Speichen und Mavic Open Pro Felgen von Hand eingespeicht.

Als Steuersatz kommt eine Titanversion, ebenfalls von Chris King zum Einsatz und das Ganze wiegt dann 7,9 kg.

Das Rad steht bei uns in der Hofwiesenstrasse in der Ausstellung und kostet auf Mass gebaut CHF 10'755.-

Die blauen Farbakzente der Sram Gruppe auf den Komponenten wurden von unserem Beschichter nachgemischt und als Rahmenfarbe verwendet.

 Auch die Ausfallenden wurden stumpf gelötet.

            

 Steuerrohr mit Verstärkungsringen beim Lagersitz.          Handgefertigte Rohrelemente nehmen das Carbon Sitzrohr auf.

Das War Jetzt Aber Eine Lange Pause

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Ja, der erste Rahmenbaukurs ist schon eine Weile her und wir haben einmal richtig Pause gemacht auf dem Blog. Weitere Kurse haben stattgefunden und es werden weitere folgen. Dazu wird es hier wieder einige Impressionen geben.
Die Pause bezieht sich natürlich ausschliesslich auf den Blog, ansonsten wurde richtig gearbeitet und das eine oder andere Schmuckstück hat unsere Werkstatt verlassen um die Strassen dieser Welt zu erkunden.
Ein Bahnrad zum Beispiel:







Abschluss Des 1. Rahmenbaukurses

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Nun sind sie fertig, die ersten selbstgebauten Rahmen!

So sehen sie aus, die glücklichen und zufriedenen Teilnehmer des Kurses und ihre Kunstwerke.

Mit weiterhin viel Elan wurde in der zweiten Wochenhälfte fleissig gewerkelt, geschliffen, gelötet und aber auch viel diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

Mit fortschreitender Dauer des Kurses gingen wir immer mehr ins Detail und alle hatten auch deutlich mehr Sicherheit im Umgang mit den Werkzeugen und dem Brenner. Es hat mich doch überrascht, wie leicht es einigen gelang, die Feile in die richtige Stellung zu bringen und mit wenigen Strichen über die Lötstellen, dem ganzen einen sauberen und professionellen Eindruck zu geben.

Die Auswahl der richtigen Anlötteile und ihrer Positionierung zum Rahmenrohr war dann nochmals eine Herausforderung für alle, aber auch diese Hürde nahmen fast alle mit Leichtigkeit. Weniger Auswahl an verschieden Varianten von Anlötteilen hätte es sicher einigen leichter gemacht. Hier haben wir in den letzten Jahren so einiges an Lager gelegt, was nun genial eingesetzt werden kann. Es hilft aber auch, sich einen wirklich individuellen Rahmen mit einem aussergewöhnlichen Flair zu bauen.

Hier eine Bilderserie als Film zusammengestellt :




Der nächste Kurs, für muffenlos gelötete Rahmen, startet bereits in einer Woche.

Freie Plätze gibt es in den Kursen ab März 2011!

Termine, weitere Infos, Anfragen, Anmeldungen zum Newsletter unter : www.fahrradbaukurse.ch

Bau Eines Eigenen Velorahmens In Einer Kurswoche

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Wie kann ich mir einen Rahmen selber bauen ? geht das in einer Woche ? Hier eine Zusammenstellung mit Fotos aus unserer 1. Kurswoche für gemuffte Rahmen. 5 Teilnehmer/innen an unserem 1. Kurs stellten erfolgreich ihren Rahmen fertig.

Der nächste Kurs, für muffenlos gelötete Rahmen, startet bereits in 2 Wochen.
Freie Plätze gibt es in den Kursen ab März 2011!
Termine, weitere Infos, Anfragen, Anmeldungen zum Newsletter unter : www.fahrradbaukurse.ch

Halbzeit Im 1. Rahmenbaukurs

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Diese Woche war der Start für unsere Rahmenbaukurse - mit Kurs 1 für gemuffte Rahmen.

Ab Montag wurden von den 5 Teilnehmern/innen die Zeichnung erstellt, die Rahmenrohre auf die richtige Länge gesägt und passend zueinander gefeilt. Nachdem alle Rahmenrohre nach Zeichnung erstellt sind, konnten die Muffen für das Löten verputzt werden. Die Teilnehmer arbeiten erfreulich speditiv und konzentriert. Man merkt, dass grosses Interresse und Freude am selbst gebauten Rahmen herrscht. In der Kaffepause wird auch regelmässig weiter fachgesimpelt, aber auch angemerkt, wenn etwas nicht so rund läuft.

Rahmenrohre und Muffen werden dann von den Teilnehmern auf der Lötlehre eingerichtet, geheftet und anschliessend fertig gelötet. Danach folgt das Verputzen der Lötstellen und bereits ist das Hauptrahmendreieck fertig !

Auf diesen Bildern der Stand im Kurs heute morgen :
-> die Hauptrahmendreiecke sind weitgehend erstellt:

Milena's 650 B ; Erich's edler Renner , Ivo's Tourenrad , Nico's Carbon-Drive; Matia's Alltagsrahmen

-> Mit viel Elan und Ausdauer gehen die Arbeiten am eigenen Rahmen weiter :

bis am Samstag Abend sollten somit 5 fertige Rahmen erstellt sein.

Es hat noch freie Plätze wieder in den Kursen ab März 2011!

Termine, weitere Infos, Anfragen, Anmeldungen zum Newsletter unter : www.fahrradbaukurse.ch

Eurobike Trendlounge

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David und Gunnar vom Fahrstil Magazin hatten mich eingeladen, mit einem unserer Fahrräder an der neugeschaffenen Trendlounge im Rahmen der Eurobike teilzunehmen. Nach einem wie üblich echt stressigen Besuch der Eurobike (solche riesigen Ausstellungen mit hunderten von Ausstellern mit unnötig viel ausgestellten Fahrrädern liegen nicht mehr im Bereich des von mir gewünschten) hatten wir einen wirklich guten Abend mit vielen Interessierten Besuchern und genialen Gesprächen mit Rahmenbauern und Fahrradfreaks. Es war super, all die andern Löter wieder mal zu sehen und Ihre Werke zu bestaunen. Die Stimmung im Saal war cool (auch in Temparatur-Graden, der Raum war runtergekühlt auf unter 20° !!) Es war schön, zu sehen, dass der Rahmenbau nach Mass in ganz Europa wieder am Aufleben ist.

Unsere Berggeiss mit 100% Inox Rahmen nach Mass

Foto von tetedelacourse

Nach der Lounge fuhr ich dann noch nachts mit dem ausgestellten Fahrrad von der Grenze nach Hause. Das war ein Erlebnis erster Güte! Das Rad lief leicht und liess sich bestens lenken. So gefällt mir das Radfahren. Das SuperNova-Licht hat sich auch bewährt, das in das hintere Schutzblech eingebaute Rücklicht (eigentlich nur noch die LED's) leuchten wie verrückt! Dieses Fahrrad sieht nicht nur bestens aus, es ist eine komplett gelungene Einheit.

Mein grosser Dank geht an das Magazin Fahrstil, welches sich in Bester Manier um das Thema Fahrrad, Fahrradkultur und vieles weiter kümmert. Die 2 ersten Ausgaben davon sind bei uns im Laden zu kaufen !

Probefahrt Auf Der Offenen Rennbahn Oerlikon

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Jetzt haben wir es doch noch geschafft! Ein Probetraining auf der offenen Rennbahn in Oerlikon. Besten Dank an Claudia Furrer für das organisieren und an Wisel Iten für das pofessionelle heranführen an die Tücken des Bahnfahrens.

Unser mutiges Trüpplein von 8 unentwegten liess sich nicht vom angesagten Schlechtwetter abhalten und stürzte sich todesmutig in die Renndresses, Helme, Handschuhe und nahm unbeirrt (mehr oder weniger) die von Wiesel zur Verfügung gestellten Bahnvelos auf die rechten Schultern und lief Richtung Oval. Dort angekommen hat den einen oder anderen dann etwas die Ehrfurcht gepackt, nichts desto trotz haben sich dann aber alle nach einigen Aufwärmrunden auf dem Innenplatz an die erste Runde im Oval gewagt. Noch zaghaft fuhren wir auf der Cote d'Azur (der blaue Bereich am Fuss der Piste) zwei-dreimal rundherum. Doch schon bald gings hoch zur ersten Linie, der schwarzen, dann zur roten und als Krönung bis zur durchgehenden Blauen. Das hat von mir und den anderen doch noch einiges an Ueberwindung gekostet, als es dann aber so richtig "gefäggt" hat, wars super! Meine Ehrfurcht vor den Rennfahrern auf der Bahn hat sich nochmals deutlich erhöht. Wenn man da von oben runter sticht geht gewaltig die Post ab. Das fahren in den Kurven verlangt einiges an Voraussicht, Sicherheit, Können und Mut. Mit dem Starrlauf ohne Bremsen ist nicht so leicht etwas korrigiert, wenn man nur sanft in die falsche Richtung lenkt und das Gewicht etwas verlagert, reisst es einem gleich runter.

 Training auf der offenen Rennbahn Oerlikon

Christian aus unserer Firma schon mutig unterwegs (man beachte die von Wisel mit Erstaunen bemerkten Shimano-Sandalen mit SPD-Click, ein auf der Rennbahn sonst nie gesehenes Unikum). Ich sehe da noch ein grosses Potenzial.

Auf dem dritten Bild unten ganz in Klein Mats, ein Freund von mir, welcher sich kurzfristigst mit Begeisterung entschied, für einmal nicht oben in der Kurve zu sitzen, sondern mal als aktiver auf der Bahn zu sein. Auch er hielt sich bestens und hat bewiesen, dass mit Freude und Mut sich noch einiges meistern lässt. Auch er wird das nächste Mal sicher wieder dabei sein.

Mal sehen,was sich beim nächsten Bahntraining noch so ergibt. Vielleicht schlummert ja in einem unserer Truppe ein kleiner "Risi".

 Training auf der offenen Rennbahn Oerlikon Training auf der offenen Rennbahn Oerlikon Training auf der offenen Rennbahn Oerlikon Training auf der offenen Rennbahn Oerlikon

>>  Programm auf der Rennbahn

Wiesel, unser Instruktur gibt uns detailierte Anweisungen, bevor es los geht.

Verwirkliche Deinen Traum Vom Selbstgebauten Velorahmen !!!

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Jetzt kann für alle der langgehegte Traum in Erfüllung gehen : Der Eigenbau eines Velorahmens, als Grundlage für das eigene neue Bike oder Velo !

In einem einwöchigen Kurs baust Du Deinen neuen Rahmen, mit der Möglichkeit für eigene Gestaltungsideen und Besonderheiten. Am Schluss des Kurses bist du stolzer Besitzer eines nach deinen Wünschen und Massen von Hand gebauten Rahmens in höchster Qualität - bereit für eine Beschichtung / Lackierung und die anschliessende Montage der Komponenten zum fertigen Velo.

Der Kurs wird durchgeführt von Fahrradbau Stolz - mit unseren 26 Jahren Erfahrung im Bau von handgefertigten Velorahmen nach Mass können wir Dich optimal anleiten und unterstützen beim Bau Deines eigenen Velorahmens !

Bis jetzt geplant sind 3 einwöchige Kurs-Module mit je unterschiedlicher Rahmenbautechnik :
Rahmen gelötet mit Muffen / Rahmen gelötet muffenlos / Rahmen geschweisst.
Das Modul 4 ist ein vertiefter und grundlegender Kurs - in dem alles wissenswerte zum Bau von Velorahmen vermittelt wird.

Ist die Zeichnung erstellt, werden die Rahmenrohre anhand der Spezifikation zusammengestellt :  bei gemufften Rahmen auch die Muffen, dieser Rahmen hier wird muffenlos gelötet.  Wird auch eine Gabel angefertigt, gehören auch die ensprechenden Teile ausgewählt. Rahmen löten - Tretlagergehäuse - Steuerrohr Für die Erstellung des Hinterbaus, werden die Kettenstreben und Sattelstreben passend auf Tretlagergehäuse und Sattelrohr zugefräst und gefeilt Der Discadapter wird eingepasst - hier wird am fertigen Velo die Scheibenbremse montiert der fertiggestellte Rahmen wird auf der Richtplatte ausgerichtet. Fertige Rahmen in der Werkstatt

Die Kurse starten ab November. Es hat noch freie Plätze !

Termine, weitere Infos, Anfragen, Anmeldungen zum Newsletter unter : www.fahrradbaukurse.ch

Fahrradbaukurse.pdf  ----  freie Plätze an den Kursen - Teilnehmerstand

EHBE 2010 - European Handmade Bicycles Expo

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Auch dieses Jahr haben wir an der EHBE in Schwäbisch-Gmünd drei unserer aktuell hergestellten Velos präsentiert.
Aussergewöhnlich war sicher das Velo mit dem Rahmen aus Reynolds 953 ( Inox Stahl - alle Rahmenrohre, Muffen und Anlötteile ),
welches bei vielen Besuchern Begeisterung auslöste und von einigen als das Schönste der gesamten Ausstellung bezeichnet wurde.

Im Gegensatz zu letztem Jahr verlief die Anreise problemlos. Auch der Aufbau und die Betreuung des Standes während der drei Tage war bestens. Wir hatten aber auch dieses Jahr viel Zeit, uns Gesprächen mit anderen Rahmenbauern zu widmen und Wissen auszutauschen. Die Beteiligung aus der Schweiz war dieses Jahr deutlich höher, mehr Aussteller und mehr Besucher !

Als Rückblick bleibt mir eigentlich nur zu sagen, dass wir mit unserem beharrlich an der Grundqualität unserer Velos zu arbeiten und unserer Detailliebe nicht wirklich Konkurrenz haben. Bei manch ausgestelltem Velo hapert es noch deutlich an der Ausarbeitung, an der Löt-Qualität oder an der unschönen Schweissnaht. Oft sieht man auch konstruktiv gewagte Lösungen, schön, aber nicht funktional. Es hatte zum Beispiel mehrere Gepäckträger, welche Ihrem Sinn, dem Gepäcktragen nur äusserst begrenzt nachkommen können. Belädt man sie richtig, werden sie sich dem Gepäck ergeben und eine neue, "dynamischere" Bauform einnehmen.

Den meisten jüngeren Rahmenbauern fehlt es noch deutlich an Erfahrung. Nur die Zeit lehrt Fehler zu verhindern und Geometrien und Rohrdimensionen und Verbindungsarten richtig zu wählen. Positiv aufgefallen ist mir Julie Racing Design, er hat seine Verspieltheit nicht verloren, produziert aber unterdessen auch Fahrräder mit deutlich höherem Gebrauchswert.

Alles in allem aber eine gelungene Messe mit einigem Potenzial.
-> Videos von der Ausstelung auf der EHBE-Website

Erstmals öffentlich vorgestellt haben wir unser neues Projekt: Rahmenbau Kurse, damit sich jeder/jede selber einen individuellen Velorahmen bauen kann. weitere Infos, Daten, Kursangebote auf der Website : FAHRRADBAUKURSE.CH

EHBE - European Handmade Bicycles Expo

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In Schwäbisch Gmünd treffen sich auch diese Jahr zum 2.mal ab heute die Hersteller von Velorahmen und Zubehör aus Europa, um ihre Produkte und Spezialitäten vorzustellen. Die individuellen Fahrrad- und Fahrradrahmenbauer werden hier dem interessierten Publikum ihre Produkte und Arbeitsweisen vorstellen - dass dies alles mal konkret greifbar wird, vieles kennt man sonst ja nur aus den Internet-Seiten der diversen Betriebe.

Die Aussteller setzen sich aus Rahmenbauern diverser Richtungen zusammen, für Rennräder, Alltagsräder und Tourenräder und weitere Besonderheiten - kleine und grosse Anbieter - solche die erst wenige Jahre Velorahmen bauen, andere, die seit Jahrzehnten dabei sind.

An der Messe vom 21. bis 23 Mai 2010 können die Hersteller im Detail zeigen, welches ihre Spezialitäten sind, Ihre Arbeitsweisen und Philosophien vorstellen, und aufzeigen, in welchen Bereichen an neuen Lösungen gearbeitet wird.

Weitere Bilder folgen - aber kommt doch selber vorbei, morgen oder am Sonntag

weitere Infos zur Messe auf der E H B E Website

für Ihr neues Velo, gebaut für Ihre individuellen Bedürfnisse - vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Besprechung.

Tel. 41 (0)44 362 92 90