Gestern war ich wieder einmal mit meiner Familie auf der offenen Rennbahn in Oerlikon. Es war ein klassisches Dienstags-Abend Rennen mit Stehern, Elite-Amateuren, Frauen  und Junioren.

Die Rennbahn war in meiner Kindheit ein beliebter Spielplatz für mich, da ich wenige Meter davon aufgewachsen bin.  Oft verbrachten wir Nachmittage dort (nachdem wir uns durch ein verstecktes Loch im Zaun geschlichen hatten). Oeffentlich zugänglich war die Anlage leider  nur, wenn die Minigolf-Anlage offen hatte oder die Rennfahrer trainierten. Gut mag ich mich auch daran erinnern, wie ich nach einem unglücklichen Ausrutscher in der Steilwand-Kurve zuhause meine aufgerisene Hose wieder nähen musste, bevor mich meine Mutter wieder raus liess.

Auf der Rennbahn in Örlikon

 

Die Rennen gestern waren begleitet von einem Show-Fahren von alten Motorrädern und alten Rennautos aus den 50-90 Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Diese produzierten auf ihren Runden im Zementoval neben infernialischem Lärm auch eine gewaltige Menge von Abgasen, was beides meine Kinder nicht so toll fanden. Der grössere Teil  der Zuschauer war aber masslos begeistert und genoss diese Vermischung von Sport und Show.

Die Rennen wurden wie in letzter Zeit meistens von Bruno Risi und Franco Marvulli geprägt, welche nahezu alle Siege unter sich ausmachten. Sie fahren deutlich in einer anderen Klasse als der Rest der Teilnehmer. 

Röbi Stolz

Weiteres zu den Dienstag-Abend-Rennen unter : www.rennbahn-oerlikon.ch

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